Deep Rock Festival 2012

Mittlerweile bereits zum fünften Mal öffnete das Deep Rock Festival seine Pforten und Joachim Reider in Zusammenarbeit mit „Metal Only“ zeigten, dass die Verbindung von Spaß und gutem Zweck gar nicht so schwer herzustellen ist. Trotz Aalener Kneipenfestival strömten mehr als 400 Metalheads nach Westhausen.

Bereits um 17 Uhr durfte die erste Band „God of the deaD“ auf die Bühnenbretter. Obwohl die Uhrzeit äußerst früh gewählt wurde, hatten doch erstaunlich viele Besucher den Weg in die Veranstaltungshalle in Westhausen gefunden. Die Band gab für diesen Publikumskreis extra viel Gas.

Als nächstes durften die Langenauer „Frequency of Hate“ ran. Als einzige Frau des Abends war Frontfrau „Mona“ eine absolute Besonderheit. Die Band präsentierte gleich zu Beginn einen brandneuen Song und glänzten während des ganzen Auftritts.

Weiter ging es mit den Magdeburgern von „Abrogation“. Wahrzeichen der Band sind unter anderem deutsche Songtexte und eine absolut düstere Atmosphäre. Auch in Westhausen verdunkeln sie die Festhalle und überzeugen das Publikum mit mittelalterlichen Riffs und dumpfen Gitarrenriffs.

Die Stimmung heben im Anschluss wieder die Abtsgmünder von „Necrotted“ – mit übersprühender Energie wird gemosht, gebangt und keiner der Jungs steht einen Moment auf der Bühne still. „Necrotted“ wurden von „Heaven shall burn“ ausgewählt und durften vergangenen Mittwoch das Publikum anheizen.

Ein Teil des Reinerlöses geht an den Freundeskreis „Familienpflege Ostalb“ der aus dem gleichen Örtchen stammt wie die Jungs von „Necrotted“.Die ehrenamtlichen Mitglieder des Freundeskreises unterstützten Menschen und Haushalte, die entweder durch einen Todesfall, komplizierte Umstände oder andere Situationen nicht mehr in der Lage sind, sich komplett selbst zu versorgen. Der andere Teil geht an das „Jugend Deutsches Rotes Kreuz“ in Westhausen. Das DRK arbeitet von Anfang an beim „Deep Rock“ mit, kümmert sich um die Wehwehchen der Metalfans und wollte hierfür nie einen Cent sehen. Dieses Jahr sollten sie daher ein finanzielles Danke erhalten.

Nun durften „Parasite Inc.“ sich dem Publikum präsentieren. Der Melodic Death Metal ließ das Thermometer ordentlich ansteigen und die Halle füllte sich nun sichtlich.

Nach „Parasite Inc.“ Gab es dann eine kleine Verschnaufpause: Der Hardrockablily der „Guns of Moropolis“ bildete eine ruhigere Abwechslung zum doch recht harten restlichen Abends.

Auch die Band „Undertow“ passte in das harte Programm des Abends. Die Aalener Band ist mittlerweile nicht mehr aus der Region wegzudenken und gaben dem Hauptact des Abend „The Sorrow“ eine solide Basis.

Etwas poppig starteten die vier Österreicher von „The Sorrow“, was sich recht schnell in ein Konzert der harten Gangart wandelte. Eine Moshpit nach dem anderen und Crowdsurfer heizten die Halle auf gefühlte 100 Grad. Ein paar wenige Mädels hatten sich sogar weit nach vorne gekämpft und sangen jede Gesangspassage mit.

Nach dem starken Auftritt der Österreicher verließen die meisten Fans ziemlich geschwächt die Halle. Einige wenige Fans hatten immer noch nicht genug und lauschten noch den ruhigen Tönen von „PhallaX“, die den Abend ruhig abrundeten.

Christina Deiß


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