Summer Breeze 2017 – 20th Anniversary – Dinkelsbühl 16/08 – 19/08 – DONNERSTAG –

Am Donnerstag startete das reguläre Summer Breeze Programm in brütender Hitze. Bereits um 11.00 Uhr eröffnete das Summer Breeze die Breezestage mit Firkin. Im Anschluss sollten eigentlich Xandria spielen. Diese mussten ihren Auftritt kurz vor dem Summer Breeze leider krankheitsbedingt absagen, dafür sprangen die Jungs von The New Roses ein und rockten die Bühne. Kurz vor 13.00 Uhr wurde dann die Gangart etwas härter: While She Sleeps, Miss May I, White Chapel – drei Bands die nicht für bewegungsfaule Fans bekannt sind. Entsprechend viel Action war in Frontfield geboten.

Als nächstes durften die Jungs von Obituray ran. Obituary kann man mittlerweile fast als Urgestein des Deathmetals sehen und passend zu dieser Bezeichnung kann man die Zuschauerschaft beschreiben: Jung bis Alt, aber selbstverständlich in Obituary-Kluft.

Ab wieder ins Genre Metalcore: August Burns Red. Highlight war hierbei das Crowdsurfende Hochzeitspaar: Wer hätte das gedacht, man kann auch romantisch auf dem Summer Breeze (Crowd-) Surfen.

 

                    

So langsam ging es auf die Highlights des Abends zu beginnend mit Devin Townsend Project und Life of Agony. Zwei spezielle Bands als Appetithappen auf die drei Bands des Abends.

Megadeth wurden extra für den 20jährigen Geburtstag gebucht. Viele der Fans waren sichtlich überrascht, als die Nachricht über die Buchung von Dave Mustaines Mannen bekannt gegeben wurde. Viele der Bands sind auf dem Summer Breeze „Wiederholungstäter“, entsprechend wenige hatten Megadeth auf dem Zettel. Gekonnt routiniert wurde die Menge prächtig unterhalten und beliebte Songs wie das ruhigere „À Tout le Monde“ oder der berühmte Gegenpol „Symphony of Destruction“ wurden auf dem Silbertablett serviert.

Amon Amarth konnten bereits am Vorabend richtig abräumen und am Donnerstag freute sich ein noch größeres Publikum als Mittwoch auf die Schweden. Getreu dem Motto „Wikinger“ ging’s natürlich los mit „The pursuite of Vikings“. Während der Show wechselte das Programm zwischen kämpfenden Statisten, Feuer und anderen Details des Bühnenbilds entsprechend langweilig wurde es keinem. Ein Kracher nach dem anderen wurde von den Fans gefeiert und viele hätten auch nach den 80 Minuten Show noch weiter machen können.

Auch In Extremo durften jetzt nochmals ran. Ein beeindruckendes Bühnenbild, was einer manchen Theaterbühne Konkurrenz machen kann, und als musikalischer „Außenseiter“ starteten die Sieben kurz vor Zwölf. Auch für In Extremo ein großes Jubiläum: Die 1000. Show auf dem 20 Geburtstag des Summer Breeze. Dafür hatten In Extremo auch die ein oder andere Überraschung dabei: „Mille Petrozza“ gastierte bei „Unsichtbar“, ein riesen Konfettiregen und bei jedem guten Jubiläum darf natürlich ein Feuerwerk auch nicht fehlen. Um eins konnten Wardruna das Ganze nicht mehr toppen, machten ihr Sache aber doch recht gut.

Text: Christina Ceder

Bilder: Chtristina Ceder / Sven Ceder

 

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