KORN – HEAVEN SHALL BURN – HELLYEAH – Stuttgart Schleyerhalle 24/03/2017

Auf die Plätze, fertig, los! Frei nach dem Motto „der schnellste gewinnt“ – ging’s bereits im Kartenvorverkauf los.

Als die Nachricht von dieser Mördertour herauskam, konnten nicht mal die ruhig gewordenen Sofametaller die Finger von den Karten lassen. Am Konzerttag selber konnte man schon Stunden vor Einlass die schwarzen Horden vor der Schleyerhalle kampieren sehen. Als die Pforten endlich geöffnet wurden, stürmten die Fans in Halle um sich die besten Plätze zu sichern.

Die Jungs von „Hell Yeah“ machten den Start. Leider sind die Amis noch recht unbekannt, obwohl Vinnie Paul (Pantera) und Chad Gray (Mudvayne) sicherlich den meisten Metaller geläufig sind.

Los ging‘s mit dem Titel X des aktuellen Albums „Unden!able“. Obwohl Hell Yeah richtig Gas gaben, schonten sich die meisten für die kommenden zwei Bands. Insgesamt konnten Hell Yeah mit sechs Songs die Halle einheizen, lieferten eine spitzen Show – jedoch nach einer halben Stunde war bereits wieder Schluss.

Weiter ging’s mit den allseits beliebten „Heaven Shall Burn“. „Hunters will be hunted“ – die Bühne wurde in blau getaucht und Bilder von „ Sea shepherd“ auf den Leinwänden eingeblendet. Heaven Shall Burn nutzen seit Jahren positiv ihre Bekanntheit und unterstützen Organisationen, die sich für umweltpolitische Ziele einsetzen.

Natürlich konnten Songs wie „Voice oft the voiceless“ oder „Black tears“ nicht fehlen. Hüpfende, tanzende Fans egal wo man hinschaute. Die obligatorische Wall of death durfte natürlich nicht fehlen. Immer enger und heißer wurde es in der Menge und die Fans sehnten sich dem Finale entgegen – ENDZEIT!

Durchgeschwitzt ging’s erst einmal zum Bierstand um neue Energie zu tanken.

Nun endlich der Hauptact des Abends: Korn.

Korn stehen bei den meisten für wunderbare Jugenderinnerungen – ein unvergleichbarer Sound und markante Jungs.

„Right now“ und das Publikum fing Feuer und Flamme. Ein Song nach dem anderen wurde den Fans zum Besten gegeben – Word up!, Coming Undone oder Y’all want a single. Fleißig wurde mitgegröllt und Sänger Jonathan Davis flitzte von der einen zur anderen Seite der Bühne.

Gekrönt wurde der Auftritt mit Blind und Freak on a Leash.

Kaputt, aber glücklich ging’s dann für die Fans heim in die Stuttgarter Nacht – mit der ein oder anderen schönen Erinnerung des Abends.

 

-Text: Christina Ceder

-Bilder: Sven Ceder

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.